Als seine Eltern vor vielen Jahren beschlossen, Hannover den Rücken zu kehren und ein Einfamilienhaus in Wunstorf zu kaufen, war René Becker – damals Grundschüler – sofort Feuer und Flamme. Zu jeder Besichtigung wollte er mit, sich die unterschiedlichen Immobilien anschauen. Und diese Leidenschaft hat sich der 31-Jährige bis heute beibehalten. Inzwischen ist der Immobilienmakler zurück in seiner Heimatstadt Hannover und seit drei Jahren mit Mehrwertmakler Immobilien selbstständig. Selbstständig heißt: Er managt das Unternehmen noch komplett alleine – von Besichtigungsterminen über Büroarbeit bis zu Behördengängen.

„Schule hat mich leider nie wirklich begeistert, da ich nicht wusste, wofür das alles. Mir fehlte schlicht eine wirkliche Perspektive, etwas wofür ich mich begeistern konnte – ich habe sogar eine Ehrenrunde gedreht und ein halbes Jahr vor dem Abitur hingeschmissen. Aber dass ich mich irgendwann selbstständig machen möchte, war für mich dann sehr schnell klar“, erzählt René. Sein Faible für Immobilien bot hierfür die Möglichkeit – also entschloss er sich für die Ausbildung zum Immobilienkaufmann. Und da René ein Mann der Tat ist, startete er direkt nach erfolgreichem Abschluss in die Selbständigkeit und absolvierte ganz nebenbei noch das Studium zum Immobilienfachwirt. 

„Klar, so eine Selbstständigkeit ist ein gewisser Druck – es ist unglaublich woran man anfangs alles denken muss. Das fängt bei der Website an und hört beim Briefpapier auf. Aber ich bin so wesentlich glücklicher als unter fremdem Label. Ich möchte das tun woran ich glaube und mit meiner Firma selbst zur Marke werden“, erzählt er. Und diesen Enthusiasmus und Ehrgeiz  bekommen seine Kunden zu spüren: „Ich verkaufe nur Wohnimmobilien, weil ich mich dafür am meisten begeistere. Viele Kollegen handhaben das anders und machen sich zum ‚Allesmakler’. Aber das ist nicht mein Fall – ich möchte authentisch und fokussiert bleiben.“  

Und wie schafft man das zeitlich alles komplett selbstständig? Kommen Urlaub, Hobbies und Familie da nicht zu kurz? „Das ist alles eine Frage der Organisation. Inzwischen schaffe ich es ganz gut abzuschalten und Urlaub zu nehmen. Es gibt schließlich technische Tools, die bei der Planung und Organisation helfen. Für Hobbies bleibt zwar tatsächlich relativ wenig Zeit, aber ich habe vor kurzem mit dem Golfspielen angefangen – da bin ich zeitlich relativ flexibel, habe meine Ruhe und einen Ausgleich zum Job. Auch im Urlaub suche ich meistens das komplette Gegenteil zu meinem Arbeitsalltag, wo ich ja viel unterwegs bin. Am liebsten verbringe ich mit meiner Lebensgefährtin die freie Zeit einfach ganz entspannt in einem Robinson Club und verlasse den dann zwei Wochen auch nicht“, lacht René.   


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