Wenn Björn Vofrei seine Berufung auf den Punkt bringen soll, sagt der studierte Kommunikationsdesigner nur eines: Identitätsstifter. Habt ihr schon mal von diesem Job gehört? Wir auch nicht. Grund genug mal nachzuhaken…

Betritt man die Räumlichkeiten der Identitätsstiftung in der Sophienstraße – wir versprechen euch, aufgrund des auffälligen Schildes an der Außenfassade sind sie nicht zu übersehen – hat man den Eindruck, sich irgendwo zwischen Unternehmensberatung und Kommunikationsagentur zu befinden. „Aber unsere Arbeit geht darüber hinaus“, erklärt Gründer und Geschäftsführer Björn. Gemeinsam mit seinem Team aus Designern, kommunikativen Strategen, Kulturwissenschaftler*innen und Querdenkern hilft der gebürtige Hannoveraner seinen Kunden dabei, das Bewusstsein für die eigenen Werte zu schärfen und aufrecht zu erhalten. „In Zeiten der dynamischen Unruhe ist das etwas, das häufig auf der Strecke bleibt. Die Werteausrichtung sollte die Grundlage für jede unternehmerische Strategie bilden. Sie hilft Unternehmen sich ihrer Identität bewusst zu werden und diese in verschiedenen Bereichen sinnenhaft zu inszenieren.“

“In Zeiten dynamischer Unruhe braucht es uns Identitätsstifter.”

– Björn Vofrei

Die Identitätsstifter betreuen viele Projekte direkt aus Hannover. Unter anderem „Kunterbult“, das Kindern die Angst vor oft bedrohlich scheinenden Krankenhäusern nehmen soll. Dabei wählt Björn alle Projekte mit Bedacht: „Viel lieber betreuen wir ein gesellschaftlich relevanten Auftrag aus der Region als ein vielleicht lukrativeres Projekt aus der Alkohol- oder Tabakbranche.“ Björns Liebe zu Hannover zeigt sich auch in Hannoverliebe! – dem 2010 initiierten Projekt zum innovativen Stadtverständnis. Vorerst eigenständig von Vofrei betrieben, ist es mittlerweile in die Identitätsstiftung übergegangen. „Wir wollen das Konzept weiter vorantreiben und auch auf andere Städte übertragen.

“Früher hatte sich Björn immer ausgemalt, auch mal in Kopenhagen oder Barcelona Erfahrungen zu sammeln, doch er ist Hannover treu geblieben. „Zu Zeiten der Expo 2000 war ich in einem Breakdance Kollektiv und wir wurden zur einige Shows gebucht. Seitdem kam Event nach Event und die Stadt hat mich wieder gepackt, bis ich meinen Lebensmittelpunkt wieder nach Hannover gelegt habe – ganz ohne Breakdance.“ Was sollen wir sagen? Früher oder später erwischt sie jeden – die Hannoverliebe!

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