Ob Integration in Kindergärten oder Diversity-Management bei einem internationalen Unternehmen: Die Themen, die Anja Weiss in Bilder übersetzt, sind vielfältig. Graphic Recording heißt die Methode, mit der die Diplom-Designerin aus der List erfolgreich ist.

„Ich bin ein visueller Mensch und brauche Bilder“, erklärt Anja. „Schon als Kind habe ich gerne gemalt und in der Schule mehr mitgezeichnet als mitgeschrieben.“ Diese Leidenschaft hat sie zum Beruf gemacht und in Agenturen in Hannover und Hamburg gearbeitet. Seit 15 Jahren ist sie als Grafikerin und Illustratorin selbständig. Auf das Graphic Recording ist sie aus Zufall gestoßen: „Vor einigen Jahren habe ich ein amerikanisches Erklärvideo gesehen, indem Inhalte auf diese Weise dargestellt wurden. Ich war total fasziniert und musste das unbedingt ausprobieren“, erzählt Anja.

Mittlerweile ist die Mutter zweier Kinder voll im Geschäft. Zu ihren Kunden gehören Unternehmen und Organisationen aus ganz Deutschland und dem Ausland. Sie engagieren sie zur Begleitung von Tagungen, Konferenzen und Workshops. Was Anja besonders an ihrer Arbeit schätzt: „Ich habe das Privileg, in den verschiedensten Szenarien Mäuschen sein zu können. Im Grunde bin ich wie ein Medium wenn ich Reden und Präsentationen auf eine bildhafte Kernaussage reduziere.“ Die Nachfrage nach dieser Methode ist derzeit stark am wachsen und mit ihr auch die Szene. In ihrer Heimatstadt hat sich Anja einen Platz geschaffen. „Ich glaube schon, dass Hannover eine Stadt ist, die man erst auf den zweiten Blick zu schätzen weiß“, sagt sie und fügt hinzu: „Dann aber richtig.“

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